Besetzt

Foto: Marcel Pauly (cc)
Den politischen Sonntagsreden endlich Taten folgen lassen, mehr in die Bildung investieren und bei missglückten Reformen nachbessern – das wünschen sich viele, die im derzeitigen Bildungssystem stecken. Im Juni haben Studenten, Schüler, Lehrer, Dozenten und Eltern in einer medienwirksamen Aktionswoche auf die Missstände aufmerksam gemacht. Gebracht hat der „Bildungsstreik“ aber wenig. Nächste Woche soll er daher in die zweite Runde gehen. Im Vorfeld halten Studenten europaweit Hörsäle besetzt, um ihrem Ärger Luft zu machen.
Seit Dienstag Abend hat sich auch die Uni Mainz in die Gruppe der besetzten Hochschulen eingereiht: Von der Uni-Leitung geduldet, harren mehrere dutzend Studenten in der Rechten Aula am Forum Universitatis aus und laden zur Diskussion ein. Infos zu Forderungen, Motivation und dem geplanten Programm gibt’s im Besetzer-Blog und auf Twitter.
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2 Kommentare
Jan schrieb:
Hi Marcel, und danke für deinen Beitrag! Warst du schon mal da? Die Vollversammlung hat heute auf medienwirksame Art und Weise den Bildungsstreik ausgerufen, die Forderungen an Senat und Land bestätigt und sich mit der Besetzung solidarisiert. Unser Programm ist daher gut gefüllt, und gerade sind viele Menschen hier, die einen Vortrag im Rahmen der Reihe „Jedes Paradigma hat ein Ende“ der Hochschulgruppe diskursiv besuchen.
Marcel schrieb:
Hi Jan, ja ich habe mir schon vergangene Woche ein Bild vor Ort machen können, bei der heutigen Demo zum Bildungsstreik konnte ich leider nicht dabei sein. Für mich persönlich werden vor allem die Dinge spannend zu beobachten sein, die mich unmittelbar betreffen: etwa ob die Germanistik-Übungen gerettet werden können, ob dringend notwendige Verbesserungen am Verwaltungssystem Jogustine vorgenommen werden und ob die „Orchideenfächer“ erhalten bleiben können und mit ihnen die Möglichkeit für mich, weiterhin interessante Vorlesungen zu hören, die mit meiner Fächerkombination erstmal nichts zu tun haben.
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