Liebe Radiosender, nehmt uns ernst!
Radio ist ein tolles Medium. In diesem Punkt waren Felix und ich uns von Anfang an einig. Kennengelernt haben wir uns vor knapp vier Jahren – passenderweise – in der Mannheimer Redaktion von radioaktiv, dem Campusradio Rhein-Neckar. Radio finden wir auch heute noch toll. Aber irgendetwas fehlt. Protokoll einer Google-Wave-Unterhaltung:
Moin Felix,
na, was geht? Danke für deinen Tipp via Twitter zu detektor.fm. Hab mal reingehört und war angenehm überrascht: Sehr schöne Musikfarbe (die Rotation wächst mit der Zeit hoffentlich noch), ein unaufgeregtes Auftreten (Moderationen, Soundelemente) und irgendwie … frisch. Daran, wie die Inhalte angepackt werden, merkt man aber eben schon, dass das Programm aus Leipzig kommt.
Kennst du sonst noch andere „gute“ Webradios? Ich muss in letzter Zeit immer öfter feststellen, dass die UKW-Programme alle nicht so das Richtige sind …
Machs gut,
Marcel
Hey Marcel,
kein Ding. Ich muss sagen, ich habe Respekt für die Macher von detektor.fm. Die waren nämlich nicht einfach nur unzufrieden mit dem Radio-Angebot in Deutschland, sondern sie haben gleich ihren eigenen Sender gegründet. Einen Privatsender mit öffentlich-rechtlichem Anspruch. Das ist mutig – denn dahinter steckt natürlich auch ein finanzielles Risiko.
Doch ich muss sagen, dass mich detektor.fm bisher noch nicht umgehauen hat. Ein Beitragsplatz pro halbe Stunde -und das nur drei Stunden am Tag- das ist mir irgendwie nicht genug. Und die Musik ist jetzt nicht so mein Fall, dass ich dafür gerne auf Beiträge verzichte. Ich höre die Detektoren also lieber im Podcast als im Livestream.
Generell muss ich aber sagen, dass ich das gleiche Problem habe, wie Du wahrscheinlich auch: Passt die Musik einigermaßen, dann passt der Inhalt nicht – und andersherum. Sprich: Es gibt keinen Radiosender, den ich wirklich jeden Tag höre und bei dem ich das Hören auch genießen kann.
Und was Webradios angeht, muss ich sagen, dass es außer ByteFM oder MotorFM eigentlich keine mir bekannten ernstzunehmenden Internetradios in Deutschland gibt – und bei beiden geht es eigentlich nur um Musik. Und natürlich gibt es noch 90elf – da dreht sich aber alles nur um Fußball. Samstagnachmittag finde ich das okay, sonst ist mir das zu heftig.
Welche Sender hörst Du denn? Irgendwelche Tipps?
Hau rein!
Felix
Moin,
genau so ist es leider auch bei mir: „Es gibt keinen Radiosender, den ich wirklich jeden Tag höre und bei dem ich das Hören auch genießen kann.“
Das liegt vielleicht auch daran, dass es hier bei mir in Mainz nicht so viele Sender gibt: Klar, die fünf SWR-Wellen, die beiden RadioCom-Sender RPR 1 und BigFM und von der anderen Rheinseite schwappen noch HR und FFH rüber. Weil Radio ja auch immer etwas Regionales ist, fallen HR und FFH raus, über RPR 1 und BigFM brauchen wir eigentlich gar nicht erst reden.
Habe lange Zeit die SWR-Jugendwelle Das Ding gehört, weil mir die Musik dort noch am ehesten zusagt. Aber inzwischen bin ich dem Programm einfach entwachsen, der komplette Wortanteil geht völlig an mir vorbei. Das Sendegebiet ist viel zu groß: Mich interessiert es nicht, ob die Busfahrer in Stuttgart streiken oder welche Party heute in Trier steigt. Und wenn ich beim Wetter noch einmal als Ortsangabe „hier und da“ höre, kriege ich nen Ausraster. ;) Dann blöken die Moderatoren morgens noch so laut rum, dass ich gleich mit Aggressionen in den Tag starte und an handfestem Inhalt fehlt es natürlich komplett.
Habe dann mal alternativ SWR 1 Rheinland-Pfalz ausprobiert (SWR 3 habe ich gleich übersprungen). Da geht die Musik auf Dauer natürlich nicht. Und auch an den Inhalten merke ich teilweise, dass meine Altersgruppe zur Kernzielgruppe gehört. Ab und an waren aber sehr interessante Beiträge zu aktuellen bundes- oder landespolitischen Themen dabei, die ich mir gerne angehört habe.
Deutschlandfunk – klar, in Sachen Information wohl unschlagbar. Wobei da dann natürlich die regionale/lokale Information fehlt. Wenn bei mir in Mainz die Busfahrer streiken, würde ich das morgens im Radio schon gerne erfahren. Und ein bisschen mehr und ein bisschen jüngere Musik wäre natürlich auch nicht verkehrt.
Irgendwie stehen wir so etwas zwischen den Zielgruppen, habe ich den Eindruck.
Marcel
Ich glaube, wir dürfen auch nicht zu viel verlangen von unserem Wunschsender. Dass Du einen Sender findest, der dir sowohl die aktuellen Infos aus Mainz liefert, aber auch das Wichtigste aus der Welt, Europa und Deutschland, außerdem noch genau deine Musik – das ist illusorisch.
Wenn wir eben nicht unser eigener Programmdirektor sein wollen, der sich aus seinen Podcasts, seiner iTunes-Musik und vielleicht noch Last.fm oder YouTube seine eigene Mischung zusammenbastelt, dann müssen wir etwas kompromissbereit sein.
Was ich aber verlange, ist ein Sender, der Musik abseits des Mainstreams spielt und dabei nicht nur Indie-Rock und -Pop spielt, sondern auch mal gut gemachten HipHop, Reggae, Funk, Soul oder etwas anderes. Und vor allem will ich als Hörer ernst genommen werden. Für mich müssen die Inhalte weder super-fluffig (und damit eher oberflächlich) aufbereitet werden, noch muss das alles so bieder und statisch rübergebracht werden. Und ich glaube, es gibt sie, die Zielgruppe, die Jugendsender bestenfalls noch wegen der Musik hört (oder da mittlerweile schon komplett aufs Internet umgestiegen ist) und die öffentlich-rechtlichen Infosender wegen der Inhalte hört, damit aber auch nicht wirklich glücklich wird.
Felix
Zum Thema „eigener Programmdirektor“: Ich liebe Podcasts. Ich liebe es, mir selbst Playlists zusammenzustellen. Aber es ersetzt für mich nicht das Radio. Ich möchte auch einfach einschalten können und es läuft.
Ich denke auch, dass es diese junge Zielgruppe mit Anspruch (so nenn‘ ich sie jetzt einfach mal) sehr wohl gibt. Und dass sie von den bisherigen Angeboten nicht zufriedengestellt wird. Die Frage ist, ob diese Zielgruppe groß genug ist, dass es sich lohnen würde (auch im eigentlichen Wortsinn), ihr ein eigenes Programm anzubieten und wenn ja, wessen Aufgabe es ist, für ein solches Angebot zu sorgen.
Meiner Meinung nach, gehört soetwas eigentlich zum öffentlich-rechtlichen Programmauftrag. Seit Beendigung meiner Schulausbildung muss ich für meinen Radioempfänger Rundfunkgebühren zahlen, obwohl ich kurz darauf aus der einen öffentlich-rechtlichen Zielgruppe (Das Ding) herausgerutscht und (noch?) nicht in der nächsten (SWR 3) angekommen bin.
Marcel
Ich bin mal gespannt, was ab dem 18. Januar passiert. Dann startet nämlich Dradio Wissen, ein Ableger des Deutschlandradios für eine jüngere Zielgruppe. Der Sender wird nur über Digital-Sat, digitales Kabel und übers Internet empfangbar sein, ist also keine klassische UKW-Welle. Das spart zum einen natürlich Kosten, Aufwand und Ärger und lässt sich mit der jungen Zielgruppe hervorragend begründen. Viel ist noch nicht nach außen gedrungen über den Sender, ein paar Medien haben aber schon darüber berichtet. Ich kenne nur das grobe Programmkonzept und weiß, dass der Sender laut taz-Artikel das traditionelle Radio mit dem Internet versöhnen will. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann wurden aber die ersten konkreten Infos über das Programm im klassischen Deutschlandradio-Programmheft veröffentlicht. Das spricht meiner Meinung nach nicht wirklich für eine neuartige Online-Strategie. Im Internet war nämlich bisher kaum etwas zu erfahren über den neuen Sender. Es gab bisher nur ein Interview mit einem Programmverantwortlichen – passenderweise bei detktor.fm. Außerdem gab es schon Artikel und Interviews im Tagesspiegel, bei Welt Online, Medien Mittweida und Infosat.
Seit kurzem ist endlich auch die Internetseite von Dradio Wissen mit zwei Trailern online. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mir immer noch nicht ganz im klaren darüber bin, wie die Musikfarbe des Senders sein wird und wie ich mir das Programm genau vorstellen darf. Aber ich freue mich auf den Start.
Die Frage ist ja, ob der Sender sich als reines Digital- und Onlineprojekt durchsetzen wird. Hat im Jahr 2010 ein Nicht-UKW-Radio schon eine reelle Chance, den Markt zu durchdringen?
Felix
Hab von Dradio Wissen noch gar nicht soviel mitbekommen. Aber nach dem, was ich gelesen habe, bin ich auch neugierig geworden. Werde den Start auf jeden Fall verfolgen. Mal schauen, wie nah der Sender unseren Vorstellungen kommt.
Ich selbst habe zwar noch kein extra DAB-Empfangsgerät für Digitalradio. Aber ich habe kein Problem damit, Radio via Livestream am Rechner zu hören. Daher ja auch meine Frage am Anfang, ob du noch gute Webradios kennst. ;) Ich könnte mir vorstellen, dass sich Radioprogramme, die ausschließlich digital verbreitet werden, gerade unter jungen Leuten mittelfristig durchsetzen können. Nicht unbedingt via DAB. Aber über’s Internet. Breitband-Anschlüsse sind zur Regel geworden, sehr oft hängt ein WLAN-Router dran und immer öfter entdecke ich jetzt – sogar bei den Discountern – WLAN-Radiogeräte, die immer erschwinglicher werden. Internetradio ohne eingeschalteten Computer – ich denke, so ein Teil lege ich mir demnächst mal zu.
Die Nicht-UKW-Programme müssen es halt schaffen, ihr staubiges Geek-mit-Headset-in-der-Garage-Image loszuwerden. Dass sie das von jetzt auf eben schaffen denke ich nicht, sie haben es in all den vergangenen Jahren nicht geschafft. Aber wenn sich einzelne Programme in bestimmten Nischen etablieren, wird das ja vielleicht doch noch irgendwann etwas. Und vielleicht hat dann auch endlich die Zielgruppe ein eigenes Programm, in der wir uns zu befinden glauben.
Marcel
Willkommen,
Trackbacks & Pingbacks
11 Kommentare
Philipp schrieb:
Spannende Diskussion. Ich überlege, ob ich nicht dazu selbst bloggen sollte/möchte…
Das Problem der sogenannten „Jugendsender“ ist die extreme Heterogenität ihrer Zielgruppe, ein Problem, das ältere Sender nicht haben. Zwischen einem 16-Jährigen und einem 26-Jährigen liegen Welten. In Ausbildung, Finanzen, Lebenserfahrung, Mobilität, Mediennutzung, Politikinteresse, Liebesleben etc.
In Sachen Musik ist dieser Spagat gerade noch machbar (über die Begriffe „Kommerz“, „Indie“ etc. und Überlegungen zur Musikauswahl verzichte ich an dieser Stelle mal), bei den Themen wird es schwer. Denn was der Student als „oberflächlich“ erachtet, ist für den Teenager ohne jedes Politikinteresse oft komplett neu und gerade genug um das Thema noch fassen zu können. Und wo sich der Student mehr Politik, Wirtschaft, Finanzen erwünscht, hat der Teenager nur Computerspiele und Liebesangelegenheiten im Kopf. Dazu kommt, dass der Student sich bilden möchte, ein Schüler Radio in seiner Freizeit hört und keine Lust auf lernen hat. Vielleicht hört der Schüler sogar Radio, um sich vor den Hausaufgaben zu drücken, da kommt pseudo-pädagogische Bildung zu „harten“ Themen nicht gerade recht. (alles mal sehr zugespitzt formuliert natürlich).
Auf dieses Dilemma reagiert jeder ARD-Jugendsender anders. 1Live (WDR) ist relativ erwachsen, eher weniger auf Teenies und Emotionen ausgerichtet, dafür mit Verkehrsmeldungen und Wirtschaftsthemen. MDR Sputnik macht viel „große“, harte Themen aus Politik und Wirtschaft, die aber auch ein Zuhören erfordern und nicht nebenbei konsumierbar sind. Rbb Fritz ist einfach nur abgedreht, in praktisch allem was sie tun und sehr alternativ. Deswegen hören da praktisch keine Schüler zu, das ist schon fast klassisches Studenten-/ Akademikerradio, deswegen ja auch der Altersschnitt (und die Hörerverluste, aber das nur am Rand). hr YouFM ist eine Mischung aus jungen (teilweise sehr jungen) Themen und einer eher mainstreamigen, poppig-kantenlosen Musikfarbe. (auch hier bitte die Zuspitzungen beachten ;-) ).
Tja, und SWR DASDING? Mit Sicherheit das jüngste der ARD-Jugendradios, gerade was die Themen angeht, aber auch bei der Musikauswahl, sehr schnell, interaktiv, emotional. Da seid ihr eben am oberen Rand der Alterszielgruppe, Gedanken wie oben geschildert sind da verständlich und nachvollziehbar.
Die eigentliche Frage – und die kommt mir hier etwas kurz – ist aber doch nicht, welcher Sender gut (oder gut für Euch) ist, sondern wie für Euch „gutes“ Radio aussieht. DASDING hat einen Musikanteil von ca. 80%. Da kann man keine Infostücke (im Tagesprogramm) erwarten, wie sie der Deutschlandfunk bietet. Dafür hat der keine Musik. Ein Mittelweg ist für mich aber auch schwer vorstellbar.
Und bei aller Liebe zu Webradios und Podcasts: Podcasts bieten deswegen Hintergrundinfos, weil sie Aktualität naturgegeben nicht leisten können. Eine Mischung aus lastfm und der eigenen Podcast-Bibliothek würde Euch daher wohl auch nicht glücklich machen, oder?
Wie müsste denn ein Sender aussehen, der Eure Zustimmung findet?
Grüße,
Philipp
P.S.: Wie ihr wisst, arbeite ich bei/für SWR DASDING als Musikredakteur und Chef vom Dienst.
P.P.S: @Marcel: Ich bin kein Freund der „Doppelposts“. Vielleicht magste Felix einfach mal kurz anstubsen, dass ich hier schrieb (weil ich’s hier zuerst gesehen habe). Meinetwegen auch via Wave. Ist übrigens das erste Mal, dass mir Wave wirklich mal begegnet, also nicht nur als Spielzeug. ;-)
Marcel schrieb:
Hey Philipp, ich hatte schon darauf gehofft, dass du in die Diskussion einsteigst. :)
Gut zu wissen, dass sich die Programmmacher der Probleme bewusst sind, die sich durch die „Heterogenität ihrer Zielgruppe“ zwangsläufig ergeben. Aber spätestens wenn das (vor allem thematische) Vernachlässigen eines – wie ich vermute – nicht unerheblichen Zielgruppenteils nötig wird, um den anderen Teil nicht zu vergraulen, müsste doch irgendjemandem auffallen, dass das Angebot einer Landesrundfunkanstalt offenbar nicht breit genug aufgestellt ist.
Ich stimme dir absolut zu: (Hintergründige) Podcasts können kein aktuelles Live-Radio ersetzen. Sollen sie auch nicht. Ich konsumiere beides mit unterschiedlichem Motiv.
Tja, wie sieht gutes Radio aus? Wenn du tatsächlich meinen persönlichen Wunsch-Sender skizziert haben möchtest: Morgens hoher Wortanteil, halbstündig Nachrichten, dazwischen 2-4 minütige Infohappen (Beiträge, Gespräche im Studio, Telefoninterviews) zu tagesaktuellen Themen (Politik Inland/Ausland, Wirtschaft, Technik, Medien, Regionales/Lokales), die voneinander getrennt werden durch junge, frische Musik (weniger „geil“, mehr „cool“). Tagsüber sehr hoher Musikanteil zum ungestörten Nebenbeihören, abends reine Wort-Sendungen mit Hintergründen.
Natürlich bin ich kompromissbereit. ;)
Gruß
Marcel
P.S. Felix ist „angestubst“. Dass der Dialog über Wave lief, liegt eigentlich nur daran, dass ich das mal ausprobieren wollte. Bin mir aber nicht sicher, ob ich wirklich begriffen habe, wozu Wave eigentlich gut ist. Felix vielleicht?
Philipp schrieb:
Naja, also „Vernachlässigt“ werden Teile der Zielgruppe nicht. Aber natürlich kommt es dem Einzelnen vielleicht manchmal so vor. Wenn beispielsweise die tiefer recherchierten, ernsten Geschichten sich nicht mit dem eigenen Interesse decken. ;-)
Und das mit dem Aufstellen einer Landesrundfunkanstalt ist so eine Sache. Denn an wem richtet man sich aus? Da es nicht unbegrenzt UKW-Frequenzen gibt (geschweige denn vom Personalaufwand), muss man sich immer an der vorherrschenden Masse orientieren, die man in der jeweiligen Zielgruppe erreichen möchte. Dass einzelne mehr, anders oder weniger informiert oder berieselt werden möchten, ist nicht zu ändern.
Das von Dir geschilderte Wunschradio wird – das weißt Du selbst – in den nächsten 5 Jahren in Deutschland so nicht existieren. Wenn überhaupt irgendwann mal. Denn das sprengt jede Vorstellung von den gängigen „Formaten“.
Beiträge mit Infotiefe wie im Deutschlandfunk mit Musik wie bei einem Jugendsender, das ist ein hartes Brot. Und dazu kommt, dass das was Du schilderst eierlegende Wollmilchsaumoderatoren erfordert. Denn da braucht man ja gute Kenntnisse in allen möglichen Bereichen, vor allem auch Musik. So eine Person wäre mir bislang unbekannt (bei allen guten KollegInnen, die ich kenne).
Und ich muss sagen, ich teile Deine Vorstellung von gutem Radio da schlicht nicht. Ich höre jeden morgen Deutschlandfunk (ca. 8 – 8.45 Uhr), aber es nervt schon, wenn die Wortstrecke gefüllt werden muss, egal womit. Dann lieber weniger Inhalt und mehr Musik.
Marcel schrieb:
Dass eine Landesrundfunkanstalt nicht beliebig viele Wellen unterhalten kann, leuchtet mir natürlich ein. Finanziell und personell wäre das gar nicht zu stemmen. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage, wie viele Kompromisse man denen zumuten möchte, die einen mitfinanzieren. Ich möchte hier keine GEZ-Debatte lostreten, denn ich halte die Gebührenfinanzierung für legitim und zahle gerne auch etwa für eine Kultur-Welle, die ich selbst nicht nutze. Doch es ist unbefriedigend festzustellen, der Zielgruppe des einen öffentlich-rechtlichen Senders zu entwachsen, ohne von einem anderen aufgefangen zu werden.
Übrigens, das Frequenz-Argument lasse ich nicht gelten: Mittelfristig wird der terestrische Empfang (dann nicht mehr UKW, sondern DAB) nur noch für das mobile Radio eine Rolle spielen. Vor allem beim Radiohören zu Haus wird früher oder später das Internet als Meta-Medium den Antennen- und Kabel-Empfang ablösen, sodass die Zahl an Stationen nach oben offen ist. (Wenn ich mich nicht irre, setzt nicht nur das oben angesprochene, bald startende Dradio Wissen, sondern etwa auch SWR Contra ausschließlich auf den digitalen Verbreitungsweg.)
Ich weiß, dass der Anspruch an meinen Traum-Sender enorm ist. Aber wie gesagt: Ich bin kompromissbereit. Was mir fehlt, ist einfach ein Sender, der mich beim Aufstehen informiert, auf den neuesten Stand bringt und nachmittags unterhaltend begleitet. Die Folge: Morgens schalte ich – wenn überhaupt – das öffentlich-rechtliche Frühstücksfernsehen ein (solange Cherno Jobatey nicht mit seiner „beinharten“ Tassenfrage bei mir den Ausschalt-Impuls auslöst) und lasse mich nachmittags von iTunes oder Musikstreams berieseln.
Übrigens ist das Morgenmagazin auch der beste Beweis dafür, dass ein und der selbe Moderator durchaus verschiedenste Themen präsentieren kann. Ohne in jedem Experte zu sein. Und wenn er – um wieder zurück zum Radio zu kommen – eine fähige Musik-Redaktion im Rücken hat, fällt mir auch kein Grund ein, wieso er bei einem eher wortlastigen Programm überragende Musik-Kenntnisse haben sollte.
Wo ich dir uneingeschränkt zustimme: Themen zu bringen, nur um die vorgesehene Wortstrecke zu füllen, ist doof.
Philipp schrieb:
Nunja, die öffentlich-rechtlichen versuchen ja schon, alle Hörer aufzufangen und nehmen nicht einfach hin, wenn das Programm manchen nicht passt, sondern drehen stets an kleinen Stellschrauben. ;-)
DAB/Internet ist eine ganz andere Thematik. Auch im Internet ist – gerade wegen der Kosten – die Verbreitung nicht unendlich möglich und ob DAB wirklich kommt, wage ich nicht zu prognostizieren.
Und nichts gegen die Kollegen, aber wenn Dir das Frühstücksfernsehen reicht, dann sollte auch der SWR die passende Morgensendung für Dich haben. Denn das Fernsehen macht ja noch mehr Service und noch eher ältere Themen. Also, gibt SWR2 oder contra eine Chance! Oder einer anderen SWR-Welle. „Morgens auf den neuesten Stand“ kommst du da wohl überall. Es sei denn, Dich interessieren die Endlos-Debatten der Politiker, wo dem Proporz entsprechend jede Partei vorzukommen hat. Egal, ob sie was zur Diskussion beiträgt oder sich auf Floskeln und altbekannte Handlungsmuster aka Reflexe beschränken.
Die Musikkompetenz der Moderatoren hängt im Übrigen nicht (nur) von der Qualität der Musikredaktion ab. Wenn ich mich nicht für Musik interessiere, kein Gespür dafür habe, keine Erlebnisse in diesem Bereich (und wohlgemerkt, ich verstehe Deine Musikfarbe als Rock / HipHop / Pop und gerne auch mal indie/unbekannt), dann kann ich auch nicht mehr sagen als das, was auf den Promo-Zetteln steht. Das ist aber nur die Mindestanforderung, der musikinteressierte Hörer weiß oft / meist mehr (wenn wir hier nicht von Newcomern sprechen, die bisher kaum von sich Reden gemacht haben.
Jetzt spricht der Musikredakteur aus mir: Es kotzt mich schon an, wenn es selbstverständlich ist, sich auf Interviews und Beiträge ordentlich vorzubereiten aber dann zu glauben, man kann ja mal locker-flockig die Titel ansagen. Was da an Infos kommt, ist nämlich teilweise ein Frechheit. Wenn man das mit dem Anspruch an die eigene Leistung im „Wortbereich“ vergleicht, ist da das wortwörtliche Vorlesen der Anmoderationsinfos oft dasselbe. Alleine diese ganzen Scheiß-Floskeln von „Hit“, „Superstimme“, „das rockt“, blablabla
Felix Hügel schrieb:
Einspruch!
Ich stecke nicht besonders tief in den aktuellen Hörerstudien drin – aber ist das Problem bei Dasding nicht auch, dass eure Hörer viel älter sind als eure Zielgruppe? Provokant formuliert bedeutet das doch, dass ihr mit dem Programm die erwünschten Hörer nicht wirklich erreicht und an euren tatsächlichen Hörern eher vorbeisendet, oder?
Sputnik hat dagegen schon eine etwas ältere Zielgruppe (‚Abitur & Laptop‘), lagert die Infoanteile aber eher auf eine Stunde am Abend (das „Update“ um 18 Uhr) und mehrere Stunden am Samstag („360 Grad“, größtenteils zusammengestückelt aus Korrespondenten-Berichten) aus. Sonst habe ich in letzter Zeit in der Nachmittagsstrecke eher Beiträge à la „Was ist besser – Kino oder DVD?“ oder den neuesten Gamecheck gehört. Ab und zu kommen dann natürlich auch am Nachmittag recht clevere Beiträge, z.B. über Jugendliche aus Harz-IV-Familien. Ist aber eher selten. Trotzdem ist Sputnik viel näher an dem dran, was ich von einem Sender erwarte. Und immer noch weit weg davon.
Natürlich ist unser Blog-Artikel eher eine Polemik als ein klares, detailliertes Konzept für einen neuen Wunschsender. Vom Grundkonzept könnte es bei mir sogar Dradio Wissen werden, falls dieses Wissenschafts-Ding sehr locker ausgelegt wird. Und falls die Musik nicht total Banane ist. Etwa zehn Tage vor dem Sendebeginn kann ich natürlich noch nicht einschätzen, ob das Programm meine Erwartungen erfüllt. Aber die ersten Infos und Trailer auf http://www.dradiowissen.de wecken bei mir die Hoffnung. Und das geht ja zumindest schon mal genau in die Richtung, die ich mir wünsche: relativ jung, informationshungrig, nicht zu locker, nicht zu spröde. Vielleicht kann so etwas auch nur von einem deutschlandweiten Sender geleistet werden. Vielleicht aber auch nicht, Jugendradio im erweiterten Sinne können ja schließlich auch alle bis auf den NDR…
Was will ich hören? Musikalisch bin ich recht offen, stehe nur nicht auf reinen Mainstream und reines Indie-Gedudel (also „Studenten-Mainstream“). Am ehesten trifft meinen Geschmack BBC 1Xtra, vor allem die DJ-Sendungen dort – und auch da fehlt mir viel. Nicht nur weil ich auf deutsche Musik stehe, sondern weil ich mich auch wieder mit Gitarren angefreundet habe. Aber Musik im Radio ist immer ein Kompromiss – und das ist auch vollkommen okay, solange es nicht zu einseitig ist.
Was die Inhalte angeht, bin ich sehr interessiert an Themen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Internet/Medien, aber auch Kultur.
Nur stellt mich da die Umsetzung und Themenauswahl oft nicht zufrieden. Ich bin überzeugt davon, dass man selbst die Dasding-Zielgruppe mit einer guten Umsetzung an Themen heranführen kann, vor denen ihr euch normalerweise drückt.
Bei der Politik fehlt mir bei den bestehenden Angeboten oft die Auswirkung und Bedeutung. Es geht zu oft um Personen, nervigen Streit zwischen Parteien und deren Vertretern und Politik-Prozesse bzw. -Abläufe. Was mir dagegen fehlt, ist die konkrete Auswirkung der verschiedenen Politikansätze auf mich und die anderen Menschen.
Wirtschaft ist ein kompliziertes Thema, das gebe ich zu. Aber es wäre wichtig, dass möglichst viele Menschen zumindest eine grobe Ahnung davon haben. Von daher möchte ich da viel erklärt bekommen. Es gibt allerdings fast keine Journalisten, die da (a) durchblicken und das (b) auch noch spannend vermitteln können – gerade im Radiobereich.
Mein Kulturbegriff ist sehr weit gefasst, Oper interessiert mich eher weniger. Die Verknüpfung von Rap und neuem Nationalstolz ist für mich zum Beispiel sowohl Kultur als auch Gesellschaft.
Ich will also neue Ansätze, die mich einerseits informieren, aber auch zu einem gewissen Grade unterhalten – ohne dabei aber das zu sein, was normalerweise als Infotainment bezeichnet wird.
Wir haben die Frage offen gelassen, ob die Zielgruppe groß genug ist für das, was wir uns vorstellen. Ich glaube allerdings schon.
Philipp schrieb:
Also die Sache mit dem Hörer-Altersschnitt ist so eine Sache. Bei DASDING ist der Durchschnittshörer (nach meinem letzten Stand) ca. 26 Jahre alt. Bei einer Zielgruppe von 14-28. Wieweit da Befragungsmethoden „schuld“ sind, kann ich ich beurteilen, teilweise aber auf jeden Fall, weil ja zwar ältere als 28 Jahre auch in der MA befragt werden, jüngere als 14 aber nicht, das hebt natürlich den ermittelten Schnitt. Insofern würde ich nicht von „vorbeisenden“ sprechen. Oder provokant formuliert: Wenn wir an jemandem vorbeisenden, dann den jungen. Weil zu viele Themen und Beiträge, zu wenig halligalli, zuviel Bildungsstreik und zu wenig „hach der ist so süß“ sind. Also: Wir müssten eigentlich noch jünger und weniger studentisch werden. ;-)
Und ich wollte den Kollegen von Sputnik auch überhaupt nichts böses, ich hoffe, das kam nicht falsch rüber. Aber die Zielgruppe ist soooo viel älter nicht. Höchstens, dass man mit dem Spruch „Abi & Laptop“ auf eine höhere Bildungsschicht zielt, das tut der SWR gezielt nicht, denn wir sind als öffentlich-rechtliche für alle da und wollen die Real- und Hauptschüler auch nicht kampflos dem BILD-Vorleseprogramm von bigFM und Co. aussetzen. Übrigens: Die Nachmittagsstrecke bei Sputnik habe ich aus verschiedenen Gründen schon lange nicht mehr gehört. mea culpa.
Jetzt aber mal zu Deiner eigentlichen, inhaltlichen Kritik. Wir drücken uns vor keinem Thema. Aber wir stellen uns genau die Frage, die Du auch gerne beantwortet hättest: „Wie betrifft das jeden einzelnen von uns?“.
Das ist manchmal natürlich eindeutig aber häufig auch eben nicht. Und dann geht die Diskussion los. Und wir haben aus der Erfahrung beschlossen, uns nicht an ziellosen Debatten (bei Dir „sinnlosen Streits“) über irgendwas (aktuell: Nackt-/Körperscanner) zu beteiligen, sondern zu warten, bis konkret etwas beschlossen ist und man absehen kann wie das den Einzelnen betrifft.
Wenn man guckt, wie die Agenturen und die Politikmedien arbeiten, dann folgt daraus, dass sich in mancher Woche 90% der Themen, die da so abgehandelt werden um heiße Luft drehen und man nicht wirklich damit arbeiten kann. Aber das erachte ich nicht als DASDING-Problem, sondern eigentlich als Problem der Inforadios.
Und Betroffene zu finden, das ist immer so eine Sache. Nicht immer ist die Kausalkette eindeutig, gerade auch nicht immer für die Betroffenen selbst. Daher ist das natürlich eine Form der Themenaufbereitung, die dann im Programm nicht so häufig vorkommt, eben weil sie schwierig ist (finde da mal jemanden, der das auch selbst so artikulieren kann etc.). Aber „drücken“ wollen wir uns sicherlich nicht.
Nehmen wir mal die Nachrichtenlage dieser Woche (die wichtigsten drei Themen):
- EC-Karten-Probleme: Haben wir gemacht, EC-Karte hat ja jeder 16-Jährige schon. Damit ist das Thema aber auch mehr oder minder durch, denn ob es im Ausland Probleme beim Geld abheben etc. gibt, ist gerade nach Ende der Reisezeit nicht so wirklich flächendeckende Sorge, in unserer Reisesendung greifen wir das aber nochmal auf.
- „Körperscanner“: ist bisher Diskussion ohne Ziel (und Sinn IMO), wir hatten das bei der letzten Debatte schon im Programm, jetzt warten wir mal was da eigentlich so kommt
- Bund der Vertriebenen: Interessiert bei den Kids keine Sau, man muss dem Beitrag eine geschichtliche Abhandlung vorausschicken, entschieden ist auch hier nix und wenn etwas weit von der Lebenswelt 14-28-Jähriger weg ist, dann der Interessenverband der 60-80-Jährigen aus ehemals deutschen Gebieten.
Soll heißen: von den gerade prominent platzierten Themen haben wir nur eins umgesetzt. Die anderen beiden blieben aber – wie ich finde – aus gutem Grund liegen und nicht weil wir uns drücken wollen.
Christian schrieb:
Hallo Philipp, Marcel und Felix,
zuerst einmal vielen Dank für die spannende Diskussion. Vieles von dem kann ich nur unterschreiben. Mich persönlich spricht keines der ARD-Jugendprogramme an. Als Potsdamer fühle ich mich Fritz vom RBB noch am ehesten verbunden. Dort gefällt mir auch der unkonventionelle Grundton. Obwohl ich beispielsweise bis heute nicht verstehe, warum man Musikexperten wie Martin Petersdorf oder Kuttner einfach so aus dem Programm kicken konnte. Man stelle sich nur vor, die BBC hätte John Peel 1995 einfach rausgeschmissen, weil er nicht mehr zur Zielgruppe passt. Unvorstellbar. Auch junge Leute wollen Experten hören, die sich wirklich auskennen.
Ganz so pessimistisch sehe ich das übrigens nicht. Mir persönlich gefallen Radio Eins oder FM4 doch außergewöhnlich gut. Auch wenn es natürlich auch bei diesen beiden einiges zu kritisieren gibt.
Bin auch gespannt auf dradio Wissen, steckt doch da eine große Power (öffentlich-rechtlich) dahinter.
Für mich ist die zentrale Frage tatsächlich bereits in eurem Titel versteckt: den Hörer ernstnehmen. Das ist für mich das größte Problem.
Beispielsweise dieses nervige, privatradioartige Gedutze: „Ey, du ruf doch mal an, kannst was gewinnen. Musste aber laut schreien, ne.“ Das nervt unheimlich. Bei solchen Programmen fühle ich mich einfach als Hörer nicht ernstgenommen.
Marcel schrieb:
@Philipp: Nochmal zurück zu den allmorgendlichen Wasserstandsmeldungen, mit denen die Hörer in den Tag geschickt werden: Natürlich gibt es hier gute Angebote, auch beim SWR, aber jedes richtet sich nunmal an eine andere Zielgruppe. Wenn ich versuche, mich mit SWR 1, 2 oder Contra „morgens auf den neuesten Stand“ zu bringen, dann vermisse ich nicht nur „meine“ Musik, sondern auch eine frische, unkonventionelle Auswahl und Aufbereitung der Themen. Und bei SWR 3 und Das Ding werden für meinen Geschmack einfach zu wenige Themen behandelt, die mich interessieren und diese dann meist (!) auch noch zu oberflächlich. Das ist aber kein Vorwurf, den ich diesen Sendern mache, schließlich wird das von der Zielgruppe mutmaßlich so verlangt. Was Felix und ich einfach nur feststellen, ist, dass es (wie wir vermuten, nicht wenige) Menschen gibt, die das bisherige Rundfunk-Angebot nicht zufrieden stellt. Und dass wir dazu gehören.
@Felix: Genau das habe ich mir auch schon überlegt, ob bestimmte Zielgruppen einfach nur bundesweit bedient werden können, weil sich ein regionales Angebot nicht rentieren würde. Wie gesagt, ich bin gespannt, was da heute in einer Woche mit dradio Wissen auf uns zukommt, möchte aber keine Vorschusslorbeeren verteilen.
@Christian: Auf diesen Aspekt, des Hörer-Ernstnehmens sind Felix und ich noch gar nicht näher eingegangen, obwohl er natürlich mit dem Aspekt, den wir beleuchtet haben – sich über die Bedürfnisse seiner Hörerschaft im Klaren zu sein – einhergeht. Wie durch ständige Gewinnspiele und Call-Ins der Hörwert eines Programms gesteigert werden soll, ist mir absolut schleierhaft.
Philipp schrieb:
@Marcel: Gewinnspiele sind nicht dazu da, den „Hörwert“ zu steigern. Sie sollen vor allem ein Gefühl von „die sind geil, die schenken mir was“ hervorrufen und dann erst in zweiter Linie auch noch denen akustisch was geben, die nix gewinnen.
@Christian: Ich glaube, Du hast die falschen Sender gehört ;-)
Ich wage die Behauptung, dass die Öffentlich-Rechtlichen Jugendwellen allesamt ihre Hörer ernst nehmen. Das heißt aber im Umkehrschluss nicht, dass man jeden einzelnen dann auch zu 100% zufrieden stellen kann.
Und vielleicht ist es wirklich so, dass Euer Wunschprogramm eines wäre, das nur deutschlandweit umzusetzen ist, weil es nur dann eine so große Gruppe an Interessierten gibt, dass sich der Aufwand lohnt.
Abgesehen davon, dass dann Regionales schwer umzusetzen sein wird, vom persönlichen Musikgeschmack des Einzelnen mal ganz abgesehen. Je größer und heterogener die Zielgruppe, desto mehr muss man als Musikredakteur da (leider!) Kompromisse machen. Vor allem die Kluft zwischen „Musikinteressierten“ und „ich kriege schon von anderen mit, was cool ist“ ist gewaltig.
M.M.E. schrieb:
Hallo Herr Pauly,
drehen Sie mal ihr Radio auf 92,5 MHz. Dort laufen die Sendungen von Radio Rheinwelle. Zeitweise auch Radio Quer Mainz/Wiesbaden. Das dürfte Ihnen als Studentenfunker zusagen ;)
Sehr viel ehrenamtliches Programm mit wechselnden Musikfarben und Gruppen.
Nicht zu vergessen Radio X auf FFM auf 91,8 MHz :-)
Das kommt auch noch ganz gut in Mainz rein.
Big FM und Co. haben meines Ermessens auch ihre Berechtigung. Aber irgendwie haben sie sich nun doch nicht mit allen UKW-Sendern vor Ort beschäftigt.
Hören Sie mal rein.
LG
Kommentar schreiben