Thema: Online
Facebook wird zu AOL 2.0

Facebook will die E-Mail ablösen. Und zeigt damit, wohin die Reise geht: Facebook soll endgültig zum Betriebssystem des Internets werden. Das Vorhaben erinnert stark an das WWW der 90er-Jahre, als AOL, Telekom und Konsorten ihre Kunden zwingen wollten, nur im eigenen, geschlossenen Mikro-Kosmos zu surfen. Vergeblich. Doch bei Facebook könnte dieser Plan aufgehen.
Facebook-Charts: die Radios in Rheinland-Pfalz
Wie viele potenzielle Hörer erreichen Radiosender über Soziale Netzwerke? Diese Frage scheint sich gerade zum Trend des Tages zu entwickeln und ich möchte meinen Beitrag dazu leisten: Es folgt das Facebook-Ranking der rheinland-pfälzischen Radiosender. […] »
studiVZ plant Musik-Tauschbörse

Foto: Ed Yourdon (cc)
Clemens Riedl blickte in ziemlich ungläubige Gesichter, als er ohne Vorwarnung plötzlich diese Idee in den Raum warf: eine Musik-Tauschbörse auf studiVZ. Der Geschäftsführer der VZ-Gruppe war in der vergangenen Woche für einen Vortrag an die Uni Mainz gekommen und sprach unter anderem über geplante Neuerung. Die sind dringend notwendig, denn das inzwischen angestaubte Soziale Netzwerk droht gerade endgültig den Anschluss an den Global Player Facebook zu verlieren. Eine der Neuerungen, über die nachgedacht werde, so Riedl, sei eine Plattform in den VZ-Netzwerken, auf der Freunde miteinander Musik teilen können – legal und kostenlos. […] »
Flattr: Invites zu verschenken [Update]
Wer noch immer nicht bei Flattr ist, dieser neuen Social-Micropayment-Plattform, die ich hier kürzlich vorgestellt habe, hat jetzt die Chance, Invite-Codes abzustauben. […] »
Flattr: Jetzt mach‘ ich die ganz dicke Kohle!

Foto: Joe Shlabotnik (cc)
Heute in einem Monat: „Es tut mir Leid, ich kann keine Einzahlungen mehr entgegen nehmen, Ihr Bankkonto ist voll.“ Dieses Flattr ist ein Fluch. Seitdem ich den kleinen orange-grünen Button unter meine Blog-Artikel eingebunden habe, werfen mir die Leute ihr Geld nur so hinterher. Und egal, was ich tue, ich komme mit dem Ausgeben einfach nicht nach. […] »
Politiker bei Twitter – was nach der Wahl von einem Hype übrig blieb
Zuweilen war es ja ganz schön amüsant, im zurückliegenden Superwahljahr 2009 Politikern dabei zuzusehen, wie sie ihre ersten, unsicheren Schritte im großen, weiten Internet machten. Aber es half ja alles nichts, schließlich hatte Obama es 2008 vorgemacht und nun musste man sich auch hierzulande den Anschein geben, im „neuen“ Medium der jungen Wähler zu Hause zu sein. Nicht nur in diversen Sozialen Netzwerken waren die Abgeordneten (und die, die es werden wollten) zahlreich vertreten, auch der Microblogging-Dienst Twitter wurde von den Politikern im Wahlkampf intensiv genutzt. Nach der Wahl verwaisten etliche Profile, überraschend viele Parlamentarier aber blieben dem Dienst treu: Auch über zwei Monate nach der Wahl twitterten weit über hundert Bundestagsabgeordnete regelmäßig. Und einige haben Twitter sogar wirklich verstanden. Ergebnisse einer Seminararbeit. […] »
Das Märchen vom digitalen Exhibitionismus

Screenshot: studiVZ (17.03.2009, 12:00)
Eine Bekannte fragte mich neulich: „Wieso stellst du eigentlich alles, was du tust, ins Internet?“ Sie bezog sich dabei auf meine Status-Mitteilungen bei Facebook, die in meinem Fall nichts anderes sind, als meine Nachrichten bei Twitter, die automatisch an Facebook übermittelt werden. Das wollte ich genauer wissen: Habe ich einen exhibitionistischen Drang, von dem ich nichts weiß? Twitter ich wirklich alles, was ich tue? Und wie sieht es mit meinen Profilen in den sozialen Netzwerken aus, die ich nutze? Gebe ich da Sachen von mir preis, die niemanden etwas angehen?
Ich habe mich also mal durch meine letzten Twitter-Nachrichten, meine Profile und diverse Privatsphäre-Einstellungen geklickt und bin zu dem Schluss gekommen: Eigentlich könnte ich noch viel mehr von mir preisgeben.
OnAir first
Eine grausame Tragödie war es, die sich da heute im baden-württembergischen Ort Winnenden bei Stuttgart abspielte. Ein 17-Jähriger lief in seiner früheren Realschule amok und tötete 15 Menschen. Unfassbar.
Es war klar, dass sich sofort sämtliche Medien auf das Thema stürzten und die Nation im Radio, Fernsehen und online die Flucht und schließlich die Erschießung den Selbstmord des Täters verfolgen konnte. Eine solche massive Berichterstattung – praktisch in Echtzeit – hat zwar immer etwas unangenehm Voyoristisches, hat in gewissem Maße aber durchaus seine Daseinsberechtigung und ist im Medienzeitalter nicht weiter verwunderlich. Es war eine andere Sache, die mich heute stutzig machte: Hat man Rundfunk- und Online-Medien parallel verfolgt, konnte man im Internet eine auffällige zeitliche Verzögerung erkennen. […] »
So schön, lecker, flauschig

Screenshot: Welt Online (13.02.2009, 15:31)
Die Richtlinie 7.1 des Pressekodex des Deutschen Presserates besagt:
Bezahlte Veröffentlichungen müssen so gestaltet sein, dass sie als Werbung für den Leser erkennbar sind. Die Abgrenzung vom redaktionellen Teil kann durch Kennzeichnung und/oder Gestaltung erfolgen.
Das gilt eigentlich auch dann, wenn man über den Herstellungsprozess eines Produktes berichtet. Dass so ein Erklärstück auch ohne Nennung des Herstellers und Logo-Abbildung im Hintergrund funktioniert, weiß jeder, der schon einmal die Sendung mit der Maus gesehen hat. Gegenbeispiele gibt es leider immer wieder – ein Blick in gewisse sogenannten „Wissensmagazine“ bei gewissen sogenannten TV-Sendern genügt. Oder ein Blick auf Welt Online. […] »
Immer diese Kommunisten!

Screenshot: Spiegel Online
Vor wenigen Minuten entdeckt. Bislang noch nicht korrigiert. Dass Autor und SpOn-Textchef Stefan Plöchinger nicht gleich „SED“ schrieb, ist auch alles …
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