Thema: Studium
Ich geb‘ mir die Pille

Foto: Marcel Pauly (cc, größere Versionen)
Schneller, länger und effektiver lernen: Mit illegalem Lerndoping steigern Studenten ihre Leistungsfähigkeit. Und die Universitäten können nur zuschauen. […] »
Politiker bei Twitter – was nach der Wahl von einem Hype übrig blieb
Zuweilen war es ja ganz schön amüsant, im zurückliegenden Superwahljahr 2009 Politikern dabei zuzusehen, wie sie ihre ersten, unsicheren Schritte im großen, weiten Internet machten. Aber es half ja alles nichts, schließlich hatte Obama es 2008 vorgemacht und nun musste man sich auch hierzulande den Anschein geben, im „neuen“ Medium der jungen Wähler zu Hause zu sein. Nicht nur in diversen Sozialen Netzwerken waren die Abgeordneten (und die, die es werden wollten) zahlreich vertreten, auch der Microblogging-Dienst Twitter wurde von den Politikern im Wahlkampf intensiv genutzt. Nach der Wahl verwaisten etliche Profile, überraschend viele Parlamentarier aber blieben dem Dienst treu: Auch über zwei Monate nach der Wahl twitterten weit über hundert Bundestagsabgeordnete regelmäßig. Und einige haben Twitter sogar wirklich verstanden. Ergebnisse einer Seminararbeit. […] »
Besetzt

Foto: Marcel Pauly (cc)
Den politischen Sonntagsreden endlich Taten folgen lassen, mehr in die Bildung investieren und bei missglückten Reformen nachbessern – das wünschen sich viele, die im derzeitigen Bildungssystem stecken. Im Juni haben Studenten, Schüler, Lehrer, Dozenten und Eltern in einer medienwirksamen Aktionswoche auf die Missstände aufmerksam gemacht. Gebracht hat der „Bildungsstreik“ aber wenig. Nächste Woche soll er daher in die zweite Runde gehen. Im Vorfeld halten Studenten europaweit Hörsäle besetzt, um ihrem Ärger Luft zu machen.
Seit Dienstag Abend hat sich auch die Uni Mainz in die Gruppe der besetzten Hochschulen eingereiht: Von der Uni-Leitung geduldet, harren mehrere dutzend Studenten in der Rechten Aula am Forum Universitatis aus und laden zur Diskussion ein. Infos zu Forderungen, Motivation und dem geplanten Programm gibt’s im Besetzer-Blog und auf Twitter.
Wie Mainzer Studenten Presserat spielen. Und wie Verleger dagegen vorgehen.

Foto: Marcel Pauly (cc)
Den folgenden Artikel habe ich unter dem Titel „Die Mainzer Moralapostel“ für die heute erschienene Ausgabe des Publizissimus geschrieben, einem Magazin von und für Studenten des Instituts für Publizistik an der Uni Mainz. In dieser Online-Fassung habe ich den Artikel um ein paar Verlinkungen ergänzt.
Als der Student mit seinem Vortrag fertig ist, stimmen seine Kommilitonen per Handzeichen ab, dann steht es fest: Schleichwerbung, mal wieder. Im Vergleich zu früher lesen die Mainzer Journalismus-Studenten ihre Zeitungslektüre heute sehr viel aufmerksamer. Sie schauen genau hin, wenn ihnen etwas ethisch nicht ganz einwandfrei erscheint, etwa wenn der Name eines Gewaltopfers abgedruckt wird oder das unverpixelte Foto eines Kindes gezeigt wird, das bei einem Erdbeben ums Leben kam. Oder eben wenn mal wieder versteckte Werbebotschaften den Weg in redaktionelle Inhalte finden. Aber nicht jedem gefällt dieser kritische Blick. […] »
„Es wäre mir lieber, wären meine Familienangehörigen heute im Gazastreifen, als damals in der Gaskammer gewesen“

Foto: Reinhessen gegen Rechts
Der Hörsaal N2 der Mainzer Uni platzte aus allen Nähten, bis in die letzten Winkel war er voller Menschen. Gestern Abend fand dort eine Podiumsdiskussion zum Thema Antisemitismus im 21. Jahrhundert statt. Das alleine könnte einen solchen Massenauflauf sicherlich/leider nicht erklären, wäre da nicht ein prominenter Gast unter den Teilnehmern gewesen: der Journalist und ehemalige Vizepräsident des Zentralrates der Juden in Deutschland Michel Friedman.
Mit ihm diskutierten der Mainzer Politikwissenschaftler Jürgen Falter (dem politisch interessierten Leser sicherlich aus den Medien bekannt), MdB Michael Hartmann (SPD), der Vorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz Peter Waldmann und der katholische Priester Klaus Mayer, der sich kurzfristig selbst in die Runde eingeladen hatte.
Mit dem hiesigen Stadionsprecher Klaus Hafner (Mainz 05) war die Rolle des Moderators leider eine klassische Fehlbesetzung. Zwar hatte er das Publikum im Griff, doch eine echte Diskussion kam erst nach etwa einer dreiviertel Stunde in Gang. Bis dahin glich die Veranstaltung eher fünf seperaten Einzelbefragungen, undynamisch, ohne Bezug oder Überleitung zwischen der gegebenen Antwort des Einen und der Frage für den Nächsten – eine für Friedman sichtlich ungewohnte Situation, hatte er doch zunächst niemanden, mit dem er sich streiten konnte. Vielleicht wirkte es auch deshalb zeitweise so, als würde er ersatzweise das Publikum als kollektiven Kontrahenten ansehen, auf das er bei seinen Antworten umso eindringlicher einredete.
Angesichts der traurigen Aktualität des Themas (Affäre um den Holocaust-Leugner Williamson, Gazakrieg) war es aber auch nur eine Frage der Zeit, bis die Runde schließlich lebhafter wurde: […] »
Mainz
Nun ist es beschlossene Sache: Ich gehe nach Mainz. Im April setze ich dort mein Studium als Magisterstudiengang fort. Mit Publizistik als Hauptfach und Politikwissenschaft und Germanistik als Nebenfächer.
Gestern war ich schonmal auf dem Campus unterwegs. Vorfreude!
Lebenszeichen
… aus dem Lerncamp. Nächste Wochen stehen die Klausuren an, am 25.6. müssen dann die Hausarbeiten abgegeben werden.
Um mich von diesen Gedanken abzulenken, habe ich gerade mein WordPress geupgradet upgegradet. Allerdings stehe ich nun vor dem nicht nachvollziehbaren Problem, dass kein einziges JavaScript mehr läuft und die Seite offenbar ewig weiterlädt … ist in Arbeit Problem behoben.
Same procedure …
Ja ja, die guten Vorsätze …
Dieses Semester wird alles anders. Diesmal werde ich von Anfang an jede Vorlesung vor- und nachbereiten und früh genug damit beginnen, den Stoff zu wiederholen. Bei den Hausarbeiten werde ich mich strikt an meinen Zeitplan halten. Und Referate werde ich natürlich auch früh genug vorbereiten.
Und jetzt ratet mal. ;)
Willkommen,

